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gemeinsam feiern und erleben


Unsere Projekttage "Ich kann was - du kannst was"

 

 

"Ich kann was - du kannst was", so lautete das Motto für zwei erfolgreiche Projekttage

am 2. und 3. Mai an der Grundschule Johann-Schmid. 40 Eltern und Großeltern sowie Kollegen waren bereit für knapp 300 Kinder an den beiden Tagen Workshops anzubieten,

die die Schüler wählen durften.

Sie folgten damit einem Aufruf des Vorbereitungsteams in jeweils 90 Minuten ihr Können an wissbegierige Kinder weiterzugeben. Tatkräftig von anderen mithelfenden Eltern oder Lehrern unterstützt, konnten dann die Workshopleiter an beiden Tagen in allen Räumen der Schule und auch in benachbarten Turnhallen die tollen Aktionen starten.

So durften jeweils 15 Kinder unterschiedlichen Alters miteinander arbeiten und coole neue Sachen lernen oder sich auf eine der angebotenen Exkursionen begeben, wie z.B. nach München fahren und dem Roboter "Pepper" im Watson IoT Center München die Hand schütteln, im Garten einer Familie ein Naturquiz lösen, im Valentinspark ein Boot camp durchlaufen oder die Stadtbibliothek mit Rätselfragen erkunden.

In den Werkräumen und der Schulküche wurden insgesamt 60 Insektenhotels gebaut, Blumensträuße und Kränze gebunden, Handcremes angerührt, mit Aquarell gemalt, mit Kartoffelstempeln gedruckt und die Technik des Farben-Trennens erlernt. Künstlerinnen aus dem Hobbykünstlerkreis Unterschleißheim und Lehrkräfte boten Malkurse an, physikalische Versuche begeisterten die Kinder und manche lernten Italienisch oder Bairisch, bastelten Karten, Türschilder und Papierflieger, stickten und nähten, absolvierten einen Erste Hilfe - Kurs oder erfuhren, wie sie ihre Roller und Räder warten und reparieren können.

Fuß-und Handball, Badminton, Bewegungsparcours und Tennis, Hip-Hop und Irisch Dance hielten junge Sportler und Tänzer auf Trab. Yoga- und Entspannungsübungen wurden erlernt, Haare mit Flechttechniken und bunten Bändern geschmückt, Indianergeschichten im Tipi gelauscht und im eigenen kleinen Schulmuseum der Schule wurde mit Griffeln und Federn geschrieben. Man konnte in weiteren Kursen Geheimtinte herstellen und Kalligrafie kennenlernen oder ein Frühlingskonzert einstudieren, singen und aufnehmen.

Die vielen tollen Fotos und positiven Feedbacks aus allen Workshops bestätigen uns darin, dass der nicht unerhebliche Organisationsaufwand sich allemal gelohnt hat. Das belegten auch die begeisterten Erzählungen der Kinder nach diesen zwei Tagen darüber, was sie alles machen durften und erlebt haben. Und unserer lebendigen Schulgemeinschaft werden die Ideen für zukünftige Projekt- und Aktionstage sicherlich nicht ausgehen.

Für die Schulgemeinschaft an der Grundschule a. d. Johann-Schmid-Straße in Unterschleißheim

Ingeborg Schwab, Konrektorin

 

 


 

Die Schäfflertänzer zu Besuch

 

Am 27.Februar bekamen wir Besuch von den Schäfflern. Sowohl den Kindern als auch den Besuchern und dem Kollegium machte die Aufführung viel Freude und auch im Unterricht wurde dieses bayerische Kulturgut besprochen.

Bevor wir an dieser Stelle einige Fotos der Veranstaltung veröffentlichen, noch einige wichtige Informationen zu diesem Brauch. (entnommen aus dem Münchner Stadtportal)

 

 

Wie läuft der Tanz ab?
Die Tanzabfolge wird am Anfang wie Ende stets mit dem Bayrischen Defiliermarsch eingeläutet. Der Mittelteil besteht aus einer Vielzahl an Figuren, zu denen sich die Schäffler der Gruppe im Kreis drehen und viele kreative Formationen wie Laube, Kreuz, Schlange und Krone präsentieren.

 

Welche Kostüme tragen die Schäffler?
Die Schäffler-Tänzer treten mit grünen Kappen, roten Jacken, einem Lederschurz und schwarzen Kniebundhosen vor ihr Publikum.

 

Wer darf bei den "Schäfflern" mitmachen?
Seit Beginn des Brauchs eigentlich nur „echten“ Fassmachern vorbehalten, dürfen seit einigen Jahren auch Tänzer aus anderen Berufsgruppen teilnehmen. Denn die klassischen Handwerksberufe nehmen immer mehr ab und so fanden sich im Lauf der Zeit nicht mehr ausreichend Schäffler. In München organisiert der Fachverein der Schäffler seit 1871 den Tanz.

 

Woher kommt der Schäfflertanz? 
Der Ursprung des heiteren Tanzes geht angeblich auf das Jahr 1517 zurück. Als zum wiederholten Male die Pest in der Stadt wütete, beschloss ein Schäffler, dessen Name nicht bekannt ist, dem Leid der noch lebenden Bewohner ein Ende zu setzen und sie mit einem Tanz zu erheitern. Weitere Schäffler schlossen sich ihm an und schon bald erfreuten sich die Münchner wieder ihres Lebens, anstatt vor der Pest in die Knie zu fallen. Mit der Zeit hielt der Tanz auch im restlichen Bayern Einzug.

Den ersten wirklichen Beleg für den Schäfflertanz gibt es allerdings erst für das Jahr 1702. Dennoch feierten die Schäffler 2017 - außerhalb der Reihe - zum 500. Jubiläum ihren Tanz mit mehreren Auftritten in München.

 

Was ist eigentlich ein Schäffler?
Der Name stammt vom Handwerksberuf der Fassmacher, dessen Angehörige sich mit Holzfässern beschäftigen.

Warum gibts den Schäfflertanz nur alle sieben Jahre? 
Dass der beliebte Tanz nur alle sieben Jahre aufgeführt wird, wird durch eine Vielzahl an Vermutungen erklärt. Neben einer angeblichen Wiederkehr der Pest alle sieben Jahre, der Glückszahl "7" und einer Anordnung von Herzog Wilhelm IV gehören auch ein Zeitplan der Zünfte für ihre Bräuche zu den möglichen Gründen für den Turnus.

 

 

Schäffler 1Schäffler2Schäffler3

 


 

Klaviertheater Santa zeigte Franz Schubert

 

Am Freitag, den 15.02.2019 gastierte das Klaviertheater Santa an unserer Grundschule und präsentierte den berühmten Komponisten Franz Schubert in dem Stück:

„Franzl und der Kaiser“.

Zuerst lernten wir Margarete, die neue Haushälterin der Familie von Schober kennen. Sie sollte ein Zimmer herrichten für Franz Schubert, das ihm die Familie zum Wohnen und Komponieren zur Verfügung stellte.

Dann trat Franz Schubert auf, als kurzsichtiger, verarmter, aber genialer Komponist.

Er arbeitete als Schullehrer. Seine Lieblingsbeschäftigung war jedoch das Komponieren.

Den beiden Schauspielern gelang es von Anfang an, die Kinder aktiv in das Geschehen einzubeziehen und ihre Fantasie zu wecken.

Franz Schubert erzählte, dass er alles, was Margarete bei ihren Spaziergängen in der Natur sah, auf dem Klavier spielen könne.

Die Kinder durften sich als fröhliche Schmetterlinge, muntere Forellen oder schnelle Pferde zur Klaviermusik bewegen. Auch die vorher im Musikunterricht vorbereiteten Lieder: „Die Forelle“ und „Heidenröslein“ gaben die Kinder mit großer Begeisterung zum Besten.

Es war ein einmaliges Erlebnis, das die ganze Schulfamilie begeisterte.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Förderverein, der die Veranstaltung finanzierte.

 

 

Franz Schubert1Franz Schubert2Franz Schubert3

 


 

Malwettbewerb der Raiffeisenbanken

 

 

Wie jedes Schuljahr nahmen wir auch dieses Jahr wieder am bekannten Malwettbewerb teil.

Das Thema dieses Jahr war "Freundschaft ist bunt".

Die Ergebnisse waren toll und es fiel den Mitarbeiterinnen der Raiffeisenbank sichtbar schwer, aus den vielen Bildern die wenigen Gewinner herauszusuchen.

Es gab schöne Preise und auch für alle, die mitgemacht haben, einen Trostpreis.

 

Claudia Denzinger, Rin