Schulversammlungen
Wir schützen den Regenwald in Peru
Bei unserer Schulversammlung am 27. Juli in der Aula gab es großartige Neuigkeiten: Durch den Spendenlauf aller Klassen konnte unsere Schule ein Stück Regenwald in Peru (insgesamt 5000 Quadratmeter) kaufen. Der Name des Grundstückes ist ,Johann-Schmid-Wald`. Diesen haben die Schülerinnen und Schüler in einer Abstimmung gemeinsam ausgesucht.
Der peruanische Regenwald zählt zu den artenreichsten Regionen der Welt. Dort leben viele beeindruckende Tiere wie Kaimane, Affen, Ameisenbären, Piranhas sowie unzählige bunte Vögel, Schmetterlinge und andere Tiere. Mit dem Kauf dieses Regenwaldstücks tragen wir dazu bei, dass dieser wertvolle Lebensraum und seine Bewohner geschützt werden.
Möglich wurde dies durch den großen Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler, ihrer Familien und aller, die den Spendenlauf unterstützt haben. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass auch viele kleine Beiträge etwas Großes bewirken können.
Wir sind sehr stolz auf das Engagement unserer Schulgemeinschaft. Mit unserer Aktion übernehmen wir Verantwortung für die Umwelt und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur und des Klimas. So lernen wir, dass jeder Einzelne etwas für unsere Erde tun kann – und gemeinsam noch viel mehr erreicht.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Spendenlaufs beigetragen haben, besonders auch dem Umweltteam, Frau Jung und Frau Koller.
Text und Fotos: A. Takilmaz-Lansky, Lin



Schulversammlung am 04. Mai 2026
Am Montag, den 4. Mai 2026, fand an unserer Schule wieder eine Schulversammlung statt, die von vielen besonderen Momenten geprägt war. Zu Beginn war die Raiffeisenbank zu Gast und ehrte die Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Malwettbewerbs. Die ausgezeichneten Kinder durften stolz ihren Preis entgegennehmen und wurden mit großem Applaus von der Schulgemeinschaft gefeiert.
Im Anschluss präsentierten zwei Klassen ein Schauspiel aus dem Schulalltag. In zwei Szenen wurden typische Konfliktsituationen dargestellt: ein Streit beim Fußballspielen sowie eine Situation, in der sich eine Gruppe gegenseitig schubst. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler nicht nur problematische Verhaltensweisen, sondern vor allem auch, wie man solche Situationen richtig lösen kann. Wichtige Regeln des Miteinanders standen dabei im Mittelpunkt, wie zum Beispiel: „Wir sind freundlich“, „Ich achte auf Stopp“ und „Wir regeln Streit friedlich“. Zum Abschluss der Schulversammlung wurden die Viertklässlerinnen und Viertklässler verabschiedet, da für sie ein besonderer Moment anstand: die Ausgabe der Übertrittszeugnisse. Dies markiert einen wichtigen Schritt auf ihrem weiteren schulischen Weg.
Text und Foto: Julia Buchner, FöL

Schulversammlung am 22. Januar 2026
An unserer Schule ist es uns wichtig, dass sich alle Kinder sicher und respektiert fühlen. Deshalb sprechen wir regelmäßig über den Unterschied zwischen „petzen“ und Hilfe holen.
Unsere gemeinsame Regel lautet:
„Wir holen Hilfe, wenn …
jemand verletzt wird,
etwas gefährlich ist,
jemandem wehgetan wird – körperlich oder seelisch."
Das ist kein Petzen, sondern Verantwortungsbewusstsein und Mut. Denn wer Hilfe holt, sorgt dafür, dass andere geschützt werden und Streit gar nicht erst schlimmer wird.
Um dieses Thema greifbar zu machen, fand eine Schulversammlung statt. In der ersten Runde entschieden die 1. und 2. Klassen, in der zweiten Runde die 3. und 4. Klassen, ob bestimmte Situationen echte Fälle von Petzen oder Hilfe holen waren – und sie mussten ihre Entscheidung auch begründen. Dabei ging es nicht nur um richtig oder falsch, sondern darum, gemeinsam zu verstehen, wann Eingreifen wichtig ist.
Anschließend haben unsere Streitschlichterinnen und Streitschlichter passende Beispiele vorgespielt. So konnten alle Kinder sehen, wie unterschiedlich Situationen wirken können – und wie wichtig es ist, genau hinzuschauen, bevor man urteilt.
Unser Ziel ist klar:
Wir möchten eine Schule sein, in der Kinder füreinander Verantwortung übernehmen, aufmerksam sind und wissen – Hilfe holen ist kein Petzen!
Hilfe holen ist kein Petzen!
In unserer letzten Schulversammlung haben wir gelernt, wie wichtig der Unterschied zwischen „Petzen“ und „Hilfe holen“ ist. Um das im Schulalltag leicht zu entscheiden, helfen uns ab jetzt drei Fragen:
1. Wird jemand verletzt?
2. Ist es gefährlich?
3. Tut es jemandem weh – körperlich oder seelisch?
Wenn man eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten kann, ist es kein Petzen, sondern wichtiges Hilfeholen!
Unsere Streitschlichter haben diese Situationen in der Versammlung vorgespielt. Jetzt wissen alle Kinder besser Bescheid, wann sie Unterstützung brauchen und wann sie einen kleinen Streit auch mal alleine lösen können. So sorgen wir gemeinsam für ein faires Miteinander!
Hier holen wir Hilfe:
Wenn jemand geschubst wird oder ausrutscht.
Wenn es gefährlich wird (zum Beispiel beim Klettern auf Bäume und Mauern oder bei gefährlichen
Spielen am Teich).
Wenn jemandem wehgetan wird – auch durch Auslachen oder Schimpfwörter.
Das ist Petzen (hier brauchen wir keine Hilfe):
Wenn jemand eine Banane fallen lässt oder Blätter vom Baum zupft.
Wenn jemand nur mit sich selbst schimpft.
Text und Fotos: Sigrid Baumgartner, Rektorin









