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Nala und Comtesse

 Schulhund Nala

 

Nala

 

Ein Schulhund ist ein speziell ausgebildeter und geprüfter Hund, der in Schulen eingesetzt wird, um Kindern Erfahrungen im Umgang mit Hunden zu ermöglichen. Hundeführer gehen dazu mit ihren Hunden in die Schule und bieten die Gestaltung von Unterricht an. Sie sollen helfen, Kindern Wissen um den Hund zu vermitteln und anschließend ermöglichen, das richtige Verhalten am Hund zu üben.

Die Tiergestützte Pädagogik mit dem Hund setzt sowohl für den Hund als auch für den Hundeführer eine spezielle Ausbildung voraus.

Der Einsatz von Schulhunden setzt grundsätzlich ein pädagogisches Konzept an der durchführenden Schule voraus, das die individuellen Voraussetzungen der Schüler und der eingesetzten Hunde berücksichtigt. Ziel ist eine individuelle Förderung  der einzelnen Schüler und ein effektiveres Arbeiten sowohl in der Klassengemeinschaft als auch in klassenübergreifenden Angeboten.

Untersuchungen von Brita Ortbauer haben ergeben, dass allein schon die zeitweilige Anwesenheit eines Hundes im Klassenverband (freie Interaktion) Veränderungen bewirken kann:

  • Schüler gehen lieber zur Schule
  • Außenseiter werden aus ihrer Isolation geholt
  • Auffälligkeiten reduzieren sich
  • Positive Sozialkontakte werden gefördert
  • Lehrer werden mehr beachtet.

Durch gelenkte Interaktionen im Klassenverband, in der Kleingruppe oder der Einzelarbeit können unter anderem Probleme in den Bereichen Wahrnehmung, Emotionalität, Sozialverhalten, Lern- und Arbeitsverhalten und Motorik mit Ergebnissen aufgearbeitet werden, da der Hund als "Katalysator" wirkt.

Als Schulhunde eignen sich nur sehr gut ausgebildete und geführte Hunde, die einen hohen Stresspegel ertragen, ohne Zeichen von Aggression zu zeigen. Die Rasse spielt grundsätzlich keine Rolle, es kommt ausschließlich auf das Wesen des individuellen Tieres an.

 

 


 

 Schulhündin Comtesse

 

Die kleine ruhige Mischlingshündin Comtesse ist sechs Jahre alt und sehr kinderfreundlich. Sie zeigt die Grundcharaktere eines Schulhundes wie zum Beispiel: keine aggressive Ausstrahlung, Gehorsam, sicherer Umgang mit vielen Menschen, nicht geräuschempfindlich noch bellfreudig. Selbst in Belastungssituationen wie z.B. Feueralarm bleibt sie sehr ruhig und bellt nicht. Comtesse war im September 2017 geimpft worden und unterzog sich im Frühjahr 2018 nochmal einer tierärztlichen Kontrolle.

Die interkulturelle Sprach- und Leseförderung (DaZ)der Diplom-Pädagogin Frau Rietschle findet in ihren eigenen Räumlichkeiten der Schule statt. Die Hündin ist während der Einzelförderung 3-4 mal wöchentlich anwesend. Die Kinder freuen sich über die Hündin, die durch ihre ruhige Wesensart die Lernatmosphäre positiv beeinflusst. Comtesse hat eher eine passive-unterstützende Funktion, sie kann aber auch als belohnende Maßnahme „Pfötchen geben“ .